Caloglu: Schutzschirm für Auszubildende

Veröffentlicht am 08.05.2020 in Stadtverordnetenfraktion

„Die neue Vereinbarung zur gestaffelten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ist sehr zu begrüßen, ist aber für Auszubildende dennoch zu wenig. Das darf nicht sein“, so Selcuk Caloglu, Sprecher für Arbeit und Soziales der SPD-Stadtverordnetenfraktion. Er begrüße daher die Forderung eines Schutzschirms der „AG Bildung und Forschung“ der SPD-Bundestagsfraktion nach dem Beschluss des Berufsbildungsberichts 2020.

Um Auszubildende finanziell vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu schützen, fordert der SPD-Kommunalpolitiker die volle Übernahme des Ausbildungsentgeltes durch die Bundesagentur für Arbeit. Diese fängt dabei den finanziellen Einschnitt für Auszubildende auf und soll auch in Krisenzeiten Impulse für den Ausbildungsmarkt geben.

Bei mehr als 725.000 Betrieben, welche die Kurzarbeit im Zuge der Corona-Krise beantragt haben, sei dazu noch gar nicht abzusehen, welche die angekündigte Rezession überstehen werden, welche die Ausbildung aufrechterhalten können und welche Auswirkungen dies für die Auszubildenden hat. Erschwerend käme dazu, dass der betriebliche Ausbildungswille in Krisenzeiten abnimmt und somit auch betriebliche Ausweichmöglichkeiten erschwert werden. Daher seien betriebliche Förderinstrumente derzeit das Gebot der Stunde.

„Es ist wichtig, die Unsicherheit bei allen Beteiligten zu mindern und zu signalisieren: Auch in der Krise ist eine Ausbildung ohne weiteres möglich“, fügt Caloglu hinzu.

 

 

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Von links nach rechts: Jörn Hoffmann, Susanne Ruser, Hans-Werner Busch, Sabrina Czak, Sönke Allers, Martina Kirschstein-Klingner, Fatih Kurutlu, Katja Reimelt, Harry Viebrok, Gunda Böttger-Türk, Selcuk Caloglu, Torsten von Haaren.

 

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