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SPD-Fraktion fordert Familienzentrum für das Goethequartier

Veröffentlicht am 27.09.2018 in Stadtverordnetenfraktion

SPD-Fraktion: Stadtteil Lehe in der positiven Entwicklung weiter stärken

Die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Lisa Wittig befürwortet, das Erfolgskonzept der Familienzentren auch im Goethequartier umzusetzen. „Im Ortsteil Goethestraße leben 48% der Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren mit ihren Familien im SGB II- Leistungsbezug. Die soziale Situation der Familien ist somit deutlich schlechter als im städtischen Durchschnitt. Die durchgeführte Sozialraumanalyse zeigt auf, dass ein hoher Beratungs- und Unterstützungsbedarf vonnöten ist, insbesondere sollte auf eine interkulturelle Ausrichtung geachtet werden," so Wittig. Zudem kann die präventive Arbeit eines Familienzentrums sich positiv auswirken auf die hohe Zahl der Kindeswohlgefährdungsmeldungen im Ortsteil. "Um die steigenden Kosten der Jugendhilfe entgegenzuwirken, wollen wir in Strukturen investieren, die dieser bundesweiten Entwicklung entgegen steuern können", betont die SPD Politikerin.

Der Bericht zur Qualitätsentwicklung der Familienzentren Bremerhaven weist in seiner Besucherstatistik für 2017 eine eindeutige Steigerung von Besuchskontakten auf im Vergleich zum Vorjahr von 57.029 auf 62.743 Kontakte mit Eltern und Kindern. Auch bundesweit zeigt sich, dass Familienzentren mit ihrer Öffnung zum Sozialraum ein Zukunftsmodell sind, um den Kreislauf von Armut und gefährdenden Entwicklungsbedingungen zu unterbrechen. Gerade der so wichtige Netzwerkgedanke zwischen verschiedenen Akteuren kann im Goethequartier aufgrund der vielfältigen Strukturen vor Ort ideal gelebt werden," ist sich die Stadtverordnete sicher.

Für die SPD Bremerhaven ist das neue Familienzentrum in Geestemünde ein Erfolg. Auch ein Familienzentrum im Goethequartier ist ein weiterer Baustein für die erfolgreiche Entwicklung des Stadtteils Lehe. Die SPD-Politikerin erwartet hier eine dementsprechende Vorlage für die nächste Sitzung des Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen Ende November, um zügig politische Beschlüsse zu fassen.

Die SPD-Fraktion fordert, dass das gesetzte Ziel der Stadt Bremerhaven - Familienzentren als wesentlicher Bestandteil der 2009 beschlossenen Präventionskette - weiterhin mit hoher Priorität verfolgt wird.

 

 

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Vordere Reihe von links: Stefan Rohleder, Marcus Stührenberg, Martina Kirschstein-Klingner, Karlheinz Michen, Brigitte Lückert, Rita Pein, Herta Schneider, Katja Reimelt, Torsten von Haaren

Hintere Reihe von links: Nils Bothen, Lisa Wittig, Harry Viebrok, Horst Cordes, Fatih Kurutlu

 

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