SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

SPD zieht positives Fazit der Bremerhavener Arbeitsmarktpolitik

Stadtverordnetenfraktion

Bremerhavener SPD zieht positives Fazit der Bremerhavener Arbeitsmarktpolitik – Neues Programm für ein gepflegtes Bremerhaven

Die Bremerhavener SPD zeigt sich zufrieden mit dem aktuellen Stand der Beschäftigungsförderung in der Stadt. „Wir konnten in den letzten Jahren gemeinsam mit Hilfe des Amtes für kommunale Arbeitsmarktpolitik etliche erfolgreiche Programme umsetzen“, so Torsten von Haaren, zuständiger Sprecher der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Dazu gehören beispielsweise spezielle Förderungen für Anleitungs- und Regiekräfte bei den Beschäftigungsträgern. So können Langzeitarbeitslose besonders gut und intensiv angeleitet und betreut werden. „Aber auch das 2016 ins Leben gerufene kommunale Ausbildungsplatzförderungsprogramm war ein voller Erfolg“, so von Haaren weiter. „Hierüber konnten in den vergangenen zwei Jahre 90 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden!“. Das Besondere an diesem Programm: Eine Förderung ist nur möglich, wenn der Betrieb in Bremerhaven ansässig ist, ein Klein- oder mittelständisches Unternehmen ist und der oder die Auszubildende den Wohnsitz in der Stadt hat. So wird sichergestellt, dass auch wirklich junge Menschen aus Bremerhaven Nutznießende der Förderung sind.

Auch das Landesprogramm ‚Perspektive Arbeit für Langzeitarbeitslose (LAZLO) wird von der SPD als voller Erfolg gewertet. Hierüber konnten in der Stadt knapp zweihundert geförderte Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden. Die Tätigkeiten kommen der Allgemeinheit zugute. Die Beschäftigten fungieren beispielsweise als Sprach- und Kulturmittler in sozialen Einrichtungen oder unterstützen dort in anderen Tätigkeitsbereichen. LAZLO wird aus Mitteln des so genannten beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms – also Landesmitteln – gefördert und belasten somit nicht den städtischen Haushalt. Gesteuert wird der Einsatz von Landesmitteln ebenfalls im Amt für kommunale Arbeitsmarktpolitik.

Auch für die Zukunft zeigt sich von Haaren optimistisch. „Wir haben ein neues Förderprogramm konzipiert, das im nächsten Ausschuss für Arbeit beschlossen werden soll. Das kommunale Sonderprogramm ‚Task Force – Schönes Bremerhaven‘ versucht durch gezielte Anleitung mit langzeitarbeitslosen Menschen sinnvolle Tätigkeiten im Bereich der Objektpflege umzusetzen. Ziel ist es, mit Hilfe der Frauen und Männer Objekte im Bereich der öffentlichen Wahrnehmung oder solchen mit „Wahrzeichen-Charakter“ durch Pflege-, Reparatur-, Ausbesserungs- und Verschönerungsarbeiten wieder in einen attraktiven Zustand zu bringen. Dabei soll zunächst der Schwerpunkt auf die Pflege der Fußgängerzone gelegt werden. Nachfolgend sollen aber auch Vorhaben aus den Stadtteilen einbezogen werden.“ Eine Verschönerung solcher Objekte nützt nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern, sondern ist auch wichtig für die Außenwirkung der touristisch geprägten Stadt Bremerhaven. Zudem trägt die Arbeit an öffentlich sichtbaren Objekten zur Anerkennung und damit zur Integration der langzeitarbeitslosen Frauen und Männer in den Arbeitsmarkt bei.

Als erstes wird wohl die Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser (BBU) mit der Umsetzung starten. Geplant sind insbesondere Einsätze von angeleiteten Kleingruppen in der Fußgängerzone. Die BBU hat als Beschäftigungsträger besondere Expertise in den Bereichen Bau und Metall. Das Spektrum der Einsatzbereiche reicht dabei von einfachen Arbeiten an verschmutzten Brunnen bis hin zur Instandhaltung von beispielsweise Mauern oder Kulturgütern. „Erste Ergebnisse können sehr bald von allen wahrgenommen werden“, ist sich Torsten von Haaren sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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Katja Reimelt, Martina Kirschstein-Klingner, Karlheinz Michen, Brigitte Lückert, Herta Schneider, Lisa Wittig, Sönke Allers, Nils Bothen, Horst Cordes, Fatih Kurutlu, Harry Viebrok, Torsten von Haaren, Stefan Rohleder, Marcus Stührenberg, Rita Pein

 

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